HOME | KONTAKT | DATENSCHUTZ | IMPRESSUM  

Teilverselbständigtes Wohnen

Seit 1997 werden im Haus am Weiher und seit 1993 in der Außenstelle Johannishof
12 Bewohner in zwei teilverselbständigten Wohngruppen betreut.

Eine Bewohnerin wird seit Oktober 1998 dezentral in einer Wohnung in unmittelbarer
Umgebung (500 m entfernt zum Johannishof) betreut, um ihr das Zusammenwohnen mit
ihrem Partner zu ermöglichen.

Des Weiteren werden drei Bewohner/-innen seit September 1999 auf dem benachbarten Kirchengelände Johannishof in einem freistehenden Haus betreut.



Zielgruppe
In die Wohngruppe werden geistig behinderte Menschen aufgenommen, die bereits
grundlegende lebenspraktische Fertigkeiten besitzen – z.B. allein den Weg zur Arbeitsstelle
benutzen, weitestgehend ihre Freizeit gestalten und soziale Kontakte von sich aus aufrecht
erhalten. Vorausgesetzt wird, dass jeder Bewohner einer regelmäßigen Arbeit nachgeht
(z.B. Werkstatt für Behinderte oder freier Arbeitsmarkt).



Ausschlusskriterien
Nicht aufgenommen werden geistig behinderte Menschen, die einer Wohngruppenbetreuung
bedürfen, d.h. bei denen eine tägliche pädagogische als auch pflegerische Anleitung
und Betreuung notwendig ist.
Darüber hinaus können auch geistig behinderte Menschen mit zusätzlichen Verhaltens-
störungen, psychischen Behinderungen sowie körperlichen Einschränkungen nicht
aufgenommen werden.


Personal
Um eine kontinuierliche Förderplanung zu gewährleisten, sind heilpädagogisch-
erzieherische Berufsgruppen in dieser Wohnform tätig, insbesondere Heil- und
Sozialpädagogen.



Betreuungszeiten
Die direkte Betreuungszeit ist überwiegend an den Anwesenheitszeiten der Bewohner
ausgerichtet, wobei vorausgesetzt wird, dass die Bewohner keiner Rund-um-die-Uhr
Betreuung bedürfen. Außerdem orientiert sich die Betreuung an den pädagogischen
Zielsetzungen.


Betreuungsinhalte
Neben kleineren handwerklichen und hauswirtschaftlichen Hilfestellungen im Haushalt
geht es in erster Linie um persönliche Beratung und Begleitung:
allgemeine Lebensberatung, Hilfen zur Alltagsbewältigung und –Strukturierung
Unterstützung bei schriftlichen Angelegenheiten und Behördengängen
Unterstützung und Regelung bei finanziellen Angelegenheiten (Haushaltsplanung, Kontoführung usw.)
Hilfen zur Integration in die Gemeinde, Freizeitgestaltung, Planung von Urlaubsmaßnahmen
Partnerschaftsberatung
Gesundheitsfürsorge (Kontakt zu Ärzten, Aufforderung zu Routineuntersuchungen)


Arbeit mit Angehörigen und amtlichen Betreuern
Angehörige und amtliche Betreuer werden soweit wie möglich in die Arbeit einbezogen bzw. werden Tätigkeiten entsprechend des festgelegten Aufgabenkreises vom amtlich bestellten Betreuer übernommen.


Förderplan und Dokumentation
Für jeden Bewohner wird ein spezieller Förderplan erstellt, der die individuellen
Voraussetzungen und Ziele berücksichtigt. Gleichzeitig werden besondere Ereignisse
dokumentiert, um Eltern und Betreuer/-innen die pädagogische Arbeit transparent zu
machen.


Hilfeplan und Dokumentation
Unter Einbeziehung des Bewohners wird ein individueller Hilfeplan erstellt. Angehörige und/ oder amtliche Betreuer sowie ein Mitarbeiter des zuständigen Kostenträgers wirken an der Erstellung des Hilfeplans mit. Dieser Hilfeplan wird hinsichtlich der festgelegten Ziele regelmäßig überprüft, reflektiert und fortgeschrieben.
Die gesamte Betreuungsarbeit wird kontinuierlich dokumentiert.
nach oben Pfeil nach oben

 
HAUS AM WEIHER
weiter...  
 
JOHANNISHOF
weiter...  
 
Stiftung Kath. Behindertenhilfe
im Bistum Hildesheim

©2007