HOME | KONTAKT | DATENSCHUTZ | IMPRESSUM  

Freizeitgestaltung

Es ist uns wichtig, dass Freizeit als wesentlicher Lebensbereich für Menschen mit
geistigen Behinderungen gestaltet und ermöglicht wird.

Ein Ziel ist, dass die Bewohner/-innen eigene Interessen und Aktivitäten entwickeln. Wo Freizeitgestaltung organisiert wird, sollten die Menschen mit Behinderungen selbst bei der
Auswahl der Aktivitätsangebote und in der Programmplanung mitwirken. Man muss ihnen
die Möglichkeit geben, nach und nach zu lernen, Wünsche und Anliegen zu äußern und
Formen der Mitwirkung zu erlernen.

Alle Freizeitangebote und Formen der Freizeitförderung müssen sich an den Bedürfnissen
und Interessen der Bewohner/-innen orientieren. Dem Charakter der Freizeit entspricht es,
dass der Einzelne seine Freizeitbeschäftigung frei wählen darf. So sollten auch gestaltete und
vorstrukturierte Freizeitprogramme Angebotscharakter haben und nicht zur Teilnahme
zwingen.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: die spontane, d.h. von den
Bewohner/-innen selbständig und aus eigenem Antrieb unternommene Freizeitgestaltung und
die organisierte. Hier sind besonders die in Selbstorganisation der Bewohner/-innen regelmäßig stattfindenden Teestuben und Ausflugsfahrten hervorzuheben. Bei der spontanen Freizeitgestaltung gehört es zu unseren Aufgaben, Handlungsmöglichkeiten bereitzustellen (z.B. Kicker- und Billardtisch, Bastelmaterialien, Spiele etc.) um soziale Kontakte zu ermöglichen.

Die organisierte Freizeitgestaltung ist sehr vielfältig.
Dazu gehört (in Zusammenarbeit mit der Werkstätten für behinderte Menschen) die Möglichkeit der Teilnahme an Volkshochschulkursen wie Lesen und Schreiben, Rechnen, Tanz und Bewegung, Basteln und Malen, Kegeln, Theater, Kochen. Wir bieten unseren Bewohnern Ausflüge, Feste, Ferienmaßnahmen und Wochenendfreizeiten, Discobesuche, Kinogänge, Schwimmen etc. an. Auch die Teilnahme an Sport- und Judokursen der SG Himmelsthür wird wöchentlich ermöglicht.

 
HAUS AM WEIHER
weiter...  
 
JOHANNISHOF
weiter...  
 
Stiftung Kath. Behindertenhilfe
im Bistum Hildesheim






©2007